Interessante Infos rund um die Tierhaltung

Bevor man sich ein Tier anschafft, egal um was für ein Tier es sich handelt, sollte man sich möglichst ausführlich über die entsprechende Art und Rasse informieren.

Auch Kleintiere (Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten, Degus, Mäuse, Frettchen etc.) sind oft anspruchsvoller in ihrer Haltung, als man vielleicht denkt.

Entsprechende Bücher gibt es massenhaft oder man kann das Internet durchstöbern.

Ein paar Infos und Tipps von uns finden Sie auf den nächsten Seiten in dieser Rubrik!






Ernährung Hund und Katz

- Auf extra Welpenfutter/ Katzenmilch kann getrost verzichtet werden, da viele Katzen und auch Hunde davon Durchfall bekommen, oder diese Sachen anderweitig nicht vertragen.
Normales Katzen- und Hundefutter reicht völlig aus, möglichst ohne Zucker, mit wenig oder gar keinem Getreide, Farbstoffen, Zusatzstoffen, Geschmacksverstärkern, Vitaminzusätzen, Lockstoffen, welche alle auf Dauer schädlich sein können.

- Von einer Fütterung nur mit Trockenfutter ist abzusehen, da Katzen und Hunde in der Natur auch kein TroFu fressen würden.

- Katzen nehmen Feuchtigkeit vorwiegend übers Futter auf, was bei einer Fütterung mit TroFu oft nicht in ausreichendem Maße gewährleistet ist, was zu Nierenproblemen etc. führen kann.


(Am besten meiner Meinung nach ist immer noch Kochen oder BARF!)






Kaninchenhaltung

Haltung:

Kaninchen
egal welcher Rasse sollten generall zu zweit oder in Gruppen gehalten werden, da das ihrer natürlichen Lebensform entspricht.

Der Käfig/ Stall sollte nicht zu klein sein.

Freilauf sollte jedem Nager ermöglicht werden. Jedoch egal ob draußen oder In der Wohnung sollte man mögliche Gefahrenquellen entfernen, oder im Auge behalten. Daher niemals unbeaufsichtigten Freilauf gestatten. Auch im Garten nicht. Kaninchen sind vorzügliche Buddler (graben sich den Weg frei aus dem umzäunten Freilauf) und auch Nachbars Katze, Füchse, Greifvögel etc. sind eine potentielle Gefahr für schutzlose Kaninchen.


Nachwuchs/Kastration:

Um ungewolltem und dauerndem Nachwuchs vorzubeugen, können die Rammler kastriert werden, was auch die Haltung mehrerer Rammler zusammen meist ermöglicht, da unkastrierte Rammler sich ziemlich brutale und blutige Rangkämpfe liefern können.


fremde Kaninchen zusammenführen:

Ein Zusammenführen fremder Kaninchen möglichst auf neutralem, für alle Kaninchen unbekanntem Terrain, oder, wenn das nicht möglich ist, unter anfänglicher räumlicher Ternnung mit Sichtkontakt. Danach langsam aneinander gewöhnen z. B. durch Streuaustausch, beim Freilauf in der Wohnung etc.

Natürlich kann es auch vorkommen, dass es Tiere gibt, die überhaupt keine Gesellschaft mögen. Das hatten wir auch schon. Das muss man von Tier zu Tier abwägen, aber die meisten kuscheln jedoch schon ganz gerne mit einem Artgenossen.


Futter:

Möglichst auf Fertigfutter verzichten, oder nur sehr wenig geben. In der Natur fressen Kaninchen auch keine Körner oder Saaten...

Heu stellt das Grundfutter dar und sollte immer, genau wie Wasser, genügend zur Verfügung stehen, dazu eventuell Stroh, woran sie gerne knabbern, Frischfutter (z. B. Karotten etc.), trockenes Brot.

Auf im Handel in riesigen Mengen erwerbbare Leckerlis für Nager sollte generell verzichtet werden. Unnötige Dickmacher!



Futter allgemein

Viele Tiere reagieren auf Fertigfuttersorten mit Allergien oder gar schlimmeren Krankheiten. Man frage sich also warum das so ist?

Das ist so: Industriell hergestelltes Futter hat im Prinzip nichts mehr mit einer artgerechten bzw. natürlichen Ernährung der Tiere zu tun, egal um welche Art Tier es sich handelt.

Reptilien z. B. werden auch nicht mit Pellets gefüttert, nur weil das vielleicht einfacher und billiger ist.

Aber Rinder z. B. bekommen anstatt Grünfutter, was ihrer natürlichen Ernährung und auch ihrer Anatomie entspricht, Getreide, Rübenschnitzel (Zucker), Futterzusätze, Medikamente, Geschmacksstoffe und allerlei anderes Gedöns, damit sie das Zeug überhaupt fressen, was sie vorgesetzt bekommen.

Kaninchen, Meerschweinchen bekommen Pellets oder anderes Fertigfutter, welches zum Großteil auf Getreidebasis aufgebaut ist. Natürlich ist anders: Heu, Stroh, Karotten, anderes Frischfutter etc., Wasser.

Die Fertigfutter verursachen oft allerlei Unverträglichkeiten bis hin zu Krankheiten etc., weil die Verdauungsvorgänge der Tiere einfach nicht auf diese Art Futter ausgerichtet sind, auch nicht nach Jahrhunderten der Züchtung, denn an der Anatomie und der Verdauung hat sich grundsätzlich nichts geändert.



Kennzeichnung und Registrierug

Sehr sinnvoll ist es, die Tiere so früh wie möglich, am besten mit einem Mikrochip (= Transponder) kennzeichnen zu lassen, da man das auch bei noch jungen Tieren ohne Probleme (mittels einer Spritze) machen kann, und sie bei einem Tierregister z. B. TASSO zu registrieren, damit man entlaufene Tiere schnellst möglich wieder ihrem Besitzer zurück vermitteln kann.

Auch Tiere, z. B. Katzen, die nur in der Wohnung gehalten werden, sollten gekennzeichnet sein, da man nie ausschließen kann, dass ein Tier eventuell doch mal nach draußen entwischt und wegläuft.

Sinnvoll bei der Kastration ist natürlich auch das Tätowieren gleich mit machen zu lassen.

Bei Urlaubsreisen in andere Länder ist eine Kennzeichnung und ein EU-Heimtierausweis (Internationaler Impfausweis) sowieso Pflicht.



Katzenhaltung

- Wohnungskatzen am besten zu zweit halten, damit sie nicht das Sozialverhalten gegenüber Artgenossen verlieren und sich auch während der Abwesenheit des Halters und auch allgemein miteinander beschäftigen können

- Freigänger (Katzen) erst nach draußen lassen, wenn sie kastriert, geimpft, gekennzeichnet und alt genug sind, um den Weg nach Hause auch immer wieder zu finden
zu junge und kleine Freigänger können leicht die Orientierung verlieren, oder werden auch gerne mitgenommen, weil sie so süß und niedlich sind, oder die Leute denken, dass sie sich verlaufen haben




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